1. Februar 2026

Geschichten aus der Dämmerung – Wie füllt man ein Glas voller Sterne?

Wenn man ein neues Buch ankündigen darf, ist das immer etwas ganz Besonderes, gleich wie oft man das vielleicht schon erlebt haben mag. Denn jedes Buch hat seine eigene Geschichte, gehört manchmal auch zu einem bestimmten Lebensabschnitt.
Kurzgeschichtensammlungen nehmen da nochmal einen besonderen Raum ein, oft entstehen die Geschichten über Jahre, und dann wählt man aus.

Bei den Geschichten aus der Dämmerung verhält es sich in Teilen so und dann wieder ganz anders. Nur wenige Geschichten sind wirklich älter, die meisten wurden sogar nur für diese Sammlung geschrieben. Einige Geschichten hängen lose zusammen, spielen im gleichen Universum – sie laufen bei mir unter dem Reihennamen „Ein Glas voller Sterne“, und lange war das der Arbeitstitel für diese Sammlung. Einem lieben Freund ist es zu verdanken, dass es jetzt „Geschichten aus der Dämmerung“ sind, und das passt so viel besser. Denn so wie die Dämmerung mal den Morgen ankündigt und mal die Nacht, so haben auch die Geschichten mitunter ihre zwei Seiten …

Zwei Geschichten sind darüber hinaus nicht allein von mir. „Wenn Wünsche sterben“ und „Abigail Lidenbrock und die Studie in Bernsteingelb“. Denn beide habe ich mit wundervollen Menschen geschrieben, die nicht nur zu meinen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch zu meinem Freundeskreis gehören.

„Wenn Wünsche sterben“ erzählt, wie sieben (vermeintlich) böse Märchenhexen zusammen arbeiten müssen, um … nun ja, wir wollen ja nicht allzu viel verraten, oder? 😉
Außergewöhnlich ist nicht nur diese Konstellation, sondern auch, dass jede Märchenhexe von einer anderen Autorin geschrieben wurde: ich habe mir für diese Geschichte Stefanie Bender, Sameena Jehanzeb, Christina Löw, Christin C. Mittler, Melanie Vogltanz und Jenny Wood zur Seite geholt, um das Abenteuer der sieben Hexen aus sieben verschiedenen Sichtweisen zu erzählen – jede Hexe hat ihr eigenes „Kapitel“ innerhalb der Erzählung und fügt ihr eigenes Abenteuer hinzu, um das große Ganze zu schaffen. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Geschichte mit den anderen zu erdenken und dann am Ende die einzelnen Stücke zusammenzufügen, die jede von uns vollkommen frei schreiben konnte.

Die zweite Geschichte, die ich für diese Sammlung nicht allein zu Papier gebracht habe, ist „Abigail Lidenbrock und eine Studie in Bernsteingelb oder: Der Geist von Thorngood Hall“. Wie man vielleicht erahnen kann, handelt es sich hier um eine von Sherlock Holmes inspirierte Geschichte; und tatsächlich spielt der berühmte Meisterdetektiv sogar eine Rolle in dieser Erzählung, die M.W. Ludwig und ich zusammen geschrieben haben. Abigails Story in „Geschichten aus der Dämmerung“ legt sogar einen Grundstein, denn die Arbeit mit den Figuren hat M.W. Ludwig und mir so viel Freude bereitet, dass wir bereits weitere Abenteuer mit der jungen Detektivin geschrieben haben. Was daraus wird … nun, das können wir hoffentlich bald verkünden!

Doch nicht nur die Geschichten mit diesen wundervollen Menschen trugen dazu bei, dass sich das Buch wie ein Glas voller Glückssterne anfühlt:
Diana Menschig, die mich schon so lange als Kollegin und Freundin begleitet, hat das Vorwort für die Dämmerung verfasst, meine liebe Alice-Schwester Aimée Ziegler – Kraska hat die wilden Worte im Lektorat gezähmt und auch die Gestaltung des Buches ist etwas Besonderes: Zum einen hat Timo Kümmel das wunderschöne Cover gestaltet. Mit Timo arbeiten wir bei den Herbstlanden ja schon sehr lange zusammen, und ich freue mich riesig, dass nun auch eins meiner Bücher ein Cover von Timo hat.
Dann hat Lara Dusch zu jeder der elf Erzählungen ein eigenes Cover gezeichnet, die jede Geschichte wundervoll einfangen. Wer das Buch im Verlagsshop vorbestellt oder es bei mir direkt erwirbt, bekommt die Illustrationen als Postkartenset (so lange der Vorrat reicht).
Zudem gibt es dank Timo Kümmel zu jeder Geschichte eine kleine Vignette, die die einzelnen Seiten zieren.

Und ja, als wäre das alles noch nicht genug, wird es das Buch sowohl als Taschenbuch und als limitiertes Hardcover – das könnt ihr exklusiv bei Torsten bestellen, einige Exemplare werde ich auch auf Messen dabeihaben. Die Taschenbuch-Ausgabe gibt es überall dort, wo es Bücher gibt. Vorbestellt werden kann das Buch jetzt schon, unter anderem im Verlagsshop.

Der Klappentext:
Das letzte Refugium der Wunder sind die Geschichten
– „Die Fremde“

Wie oft sieht man den vollen Mond aufgehen? Wie viele Sternschnuppen verglühen vor blinden Augen? Was beginnt dort, wo der Bürgersteig endet? Wo findet man noch Wunder?
In elf Erzählungen tritt Fabienne Siegmund über die Bürgersteigkante des Möglichen und wirft einen Blick hinter die Schleier, die Wunder verbergen.
Wie kann ein Krake eine Astronautin halten? Welchen Preis haben Wünsche und wie weit geht man für sein Glück? Was hat es mit einem geheimnisvollen Holmes- Manuskript auf sich? Können sieben böse Hexen die Welt retten? Und wie füllt man ein Glas mit Sternen?
Begleitet von Stefanie Bender, Sameena Jehanzeb, Christina Löw, M. W. Ludwig, Christin C. Mittler, Melanie Vogltanz und Jenny Wood öffnet sie Tausende Türen – und Möglichkeiten.

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