
Wer mir schon länger folgt, weiß, dass unter meinen Büchern „Die Blätter des Herbstbringers“ eine besondere Rolle spielt. Die Geschichte um Ari Mikalainen ist nicht nur mein erster Roman, der den Bereich der Phantastik mehr oder weniger verlässt, er ist auch auf besondere Weise mit den Liedern einer meiner Lieblingsband verbunden: Die Idee zu Aris Geschichte kam mir, als ich zum ersten Mal den Poets oft he Fall Song „The Ballad of Jeremiah Peacekeeper“ hörte. (Die genauen Zeilen finden sich im Buch, mit freundlicher Erlaubnis der Band)
Genau weiß ich nicht mehr, wie Ingrid Pointecker vom Ohne Ohren Verlag und ich darauf kamen, dass ich ihr das Manuskript schicke – vielleicht ein Gespräch auf einer Convention, vielleicht ein Chat – wie es auch war – Ingrid erhielt Aris Geschichte. Zu meinem großen Glück verliebte sie sich in die Geschichte und ein paar Monate später erschien die Taschenbuchausgabe.

Ari und Mira fanden zwischen ihren Buchdeckeln den Weg in den Welt, und offenbar in die Herzen von Lesenden, so dass Ingrid beschloss, eine neue, kleinere Ausgabe von Ari herauszubringen, eine Taschentaschenbuchausgabe, die bis heute zu den außergewöhnlichsten im Regal meiner Belegexemplare gehört.

Und dann kam der Buchmesseconvent 2023. Schon länger hatte ich gemeinsam mit der wundervollen Jana Damaris Rech (die nicht nur viele Geschichten im Universum der Herbstlande illustriert hat, sondern auch die großartigen Bilder für die Papierprinzessin angefertigt hat) davon geträumt, „Die Blätter des Herbstbringers“ vollständig zu illustrieren. Auf eben diesem BuCon erzählte ich Ingrid von der Idee, und ihre Liebe zu der Geschichte erweckte den Traum zum Leben. Wir entschieden, eine illustrierte Ausgabe zu machen, und so setzte sich Jana an ihren Zeichentisch, tunkte den Pinsel in den Aquarellkasten und begann, zu zeichnen, Kapitel für Kapitel.
Und heute ist das Buch lieferbar, der Traum Wirklichkeit geworden. Und als Sahnehäubchen erscheint bald auch das Hörbuch. Ob ich mir all das je hätte vorstellen können? Nein. Nicht bis jetzt, wo es passiert ist.

